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Fibromyalgie

Die häufigen Behandlungserfolge bei der Fibromyalgie durch Gabe von Antidepressiva und der Teilnahme an einer Psychotherapie legen die Vermutung nahe, dass es sich bei diesem Krankheitsbild um eine bislang nicht erkannte „larvierte Depression“ handeln könnte.

fibromyalgie

Die Diagnose der larvierten Depression war stets etwas schwierig, weil die betroffenen Personen nur wenige emotionelle und seelische Symptome einer typischen Depression aufweisen.

So ist nie ganz klar, ob eine Person sich aufgrund ihrer körperlichen Beschwerden niedergeschlagen fühlt oder ob die Niedergeschlagenheit als Hinweis auf die Krankheitsursache zu werten ist. Da beides möglich ist, muss dies stets im Einzelfall geprüft werden.

Im Fall einer larvierten Depression ist anzunehmen, dass sich seelische Schmerzen, deren zugrunde liegende Konflikte von unserem Bewusstsein als unerträglich eingestuft werden, durch den Körper Ausdruck verleihen. „Energie geht nie verloren…. „ und so sucht die seelische Kraft (und Schmerz ist eine starke Energiequelle) nach einer Ausdrucksmöglichkeit, einem Ventil.

Bei der Fibromyalgie stehen insbesondere die wandernden Schmerzen „ohne organische Grundlage“ im Vordergrund. Sicherlich können in vielen Fällen Bakterien und Viren, evtl. auch Spätfolgen von Impfungen etc. als krankheitsbegünstigend ausgemacht werden.

Die individuelle Ausprägung der Krankheit spricht im Einzelfall jedoch ihre eigene Sprache. Betrachten wir die Symptome in Bezug auf die individuelle Lebensgeschichte der Person, kann der durch den Körper ausgedrückte seelische Schmerz „enttarnt“ und ihm sein krankmachendes Potenzial entzogen werden.

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