










„Eu“ bedeutet: „ausgeglichen, in der Balance sein“ - „tonie“ kommt von Tonus und bedeutet: Spannung
Somit ist die Eutonie der Spannungsausgleich, die „Wohlspannung“. Das angenehme Gefühl, im Zentrum der eigenen Kraft zu ruhen.
Ihr Gegenspieler ist die bekanntere Dys-tonie. Die Fehl- oder Verspannung, die zu Unausgeglichenheit und Schmerzen führt und durch eutonisches Yoga beendet werden kann.
Im Gegensatz zu den Menschen der östlichen Kulturkreise, die (noch) gut geerdet und wenig „kopflastig“ sind, fehlen uns Abendländern oft die nötigen Wurzeln, um den Anforderungen unseres Lebens biegsam gerecht zu werden. Die bei uns übliche Betonung der oberen Körperhälfte führt zu einem Verlust der Spannungsabfuhr. So entsteht ein Stau, der Schulter- und Nackenverspannungen, Migräne und Spannungskopfschmerz, Rückenprobleme, Heiserkeit, Schnupfen und allerlei andere Beschwerden verursachen kann.
Möglicherweise verlernen wir, richtig zu atmen und auf unseren Bauch zu hören. Wir vergessen, wie wichtig unsere Beine und Füße für unseren Stand und Weg durchs Leben sind. Unser Kopf, voll von Gedanken und Plänen, lässt wenig Raum für ersehnte Inspirationen, wie wir unser Leben am besten bewältigen. Während unsere Hände, die all dies anpacken sollen, uns nur am Rande bewusst sind.
Bewegung und Atem fließen synchron
während der Energiefluss unserer Aufmerksamkeit folgt
mit sanfter Kraft
lösen sich Blockaden
der Mensch schwingt frei
zwischen den beiden Polen
- Himmel und Erde -
verwurzelt im Hier und Jetzt
getragen von der Erde
inspiriert durch klaren Geist